Zielgruppe Facebook Ads - Online Marketing Aalen Andreas Vogt

Die richtige Zielgruppe für deine Facebook Ads

Deine Facebook Ads sollen potenzielle Neukunden ansprechen? Dann musst du deine Zielgruppen entsprechend definieren und das Targeting für deine Ads einstellen. Facebook und auch Instagram bieten dir eine Fülle an Möglichkeiten, um genau deine Zielgruppe anzusprechen. In diesem Blog-Beitrag zeige ich dir, welche Einstellungen du treffen musst und wie du potenzielle Neukunden erreichst.

Zielgruppen-Targeting: Was bedeutet das?

Für eine erfolgreiche Social Media Kampagne ist das richtige Targeting ausschlaggebend. Doch was genau verbirgt sich dahinter?

Allgemein gesprochen, bedeutet „Targeting“ die genaue Ansprache deiner Zielgruppe. Beim Schalten von Anzeigen heißt das, dass du deine Anzeigen nur bestimmten Personen ausspielst. Also deiner potenziellen Zielgruppe, Nutzer, die bestimmte Bedingungen erfüllen. Diese kannst du sehr spezifisch ansprechen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie auf deine Anzeige klicken und bestellen oder dich buchen. Das Targeting kann sehr eng, aber auch sehr weit gefasst sein, je nachdem, was du für ein Produkt oder Dienstleistung bewirbst.

Genaues Targeting wäre, wenn du nur Frauen im Alter von 20-25 Jahren, die als Lehrerin arbeiten, ansprichst. Ein weitgefasstes Targeting ist zum Beispiel: Personen zwischen 20 bis 50 Jahren.

Bis zu einem gewissen Punkt gilt: Je genauer eine Zielgruppe definiert ist, desto erfolgreicher laufen die Kampagnen. Das hat den einfachen Grund, dass sogenannte Streuverluste minimiert werden. Mit einer enger definierten Zielgruppe erreichst du auch nur die Personen, die am wahrscheinlichsten Kunden von dir werden. Zu eingeschränkt darf die Zielgruppe aber auch nicht werden, da sonst zu wenig Leute in das Muster passen und die Anzeigen ggf. gar nicht ausgespielt werden.

Damit das Targeting gut funktioniert, brauchst du also die richtige Zielgruppe. Als Soziales Netzwerk hat Facebook den Vorteil, dass Nutzer freiwillig private Informationen über sich selbst preisgeben, z.B. wo sie wohnen, welche Interessen sie haben, wo sie arbeiten, welchen Schulabschluss sie habe oder an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen. Auf diesen Informationen kann das Targeting aufgebaut werden und dies kannst du bei deinen Facebook- und Instagram-Ads zu Nutzen machen!

Custom Audience

Die Custom Audience sind dynamische Zielgruppen. Das bedeutet, sie bestehen aus Personen, die eine bestimmte Bedingung erfüllen. Diese kann zum Beispiel sein: „Alle Website Besucher der letzten 365 Tage“. Täglich wird diese Zielgruppe aktualisiert. Dabei fallen alle Personen weg, die aus dem Zeitraum fallen und neue werden mit aufgenommen.

Verwende das Facebook Pixel

Um diese Option nutzen zu können, musst du den Facebook Pixel vorab korrekt auf deiner Seite implementiert haben. Beim Facebook Pixel handelt es sich um ein Analyse-Tool von Facebook, dass du auf deiner Seite einbauen kannst. Mit diesem kannst du verfolgen, welche Handlungen ein User auf deiner Website vornimmt.

Klickt zum Beispiel ein Facebook-Nutzer auf deine Anzeige und gelangt dann auf deine Website, kann Facebook ab diesem Zeitpunkt das Verhalten des Nutzers nicht mehr nachverfolgen. Um zu messen was genau ein User auf deiner Website macht, zum Beispiel ob er bestimmte Produkte ansieht, etwas in den Warenkorb legt oder etwas kauft, brauchst du den Pixel.

Innerhalb des Pixels kannst du dann bestimmte Handlungen von Nutzern definieren.

  1. Website: Du hast die Möglichkeit alle Website-Besucher, Besucher einer bestimmten Seite oder auch die Top 25%, 10% oder 5% Besucher auszuwählen. Außerdem kannst du alle Nutzer auswählen, die eine definierte Handlung auf deiner Seite ausgeführt haben.
  2. Kundenliste: Hier hast du die Möglichkeit eine eigene Kundenliste hochzuladen. Diese kann zum Beispiel aus deinen Newsletter-Abonnenten bestehen oder sogar Käufer beinhalten. Voraussetzung ist, dass du die E-Mail-Adresse der Nutzer hast. Allerdings solltest du hierbei aus datenschutzrechtlichen Gründen mit äußerster Vorsicht vorgehen und klären, ob sich zum Beispiel eure Newsletter-Abonnenten mit Facebook Retargeting einverstanden erklärt haben.
  3. App-Aktivität: Wenn du statt einer Website ein App besitzt, solltest du dort den SDK-Pixel einbauen lassen. Dieser funktioniert genauso wie der Facebook Pixel auf deiner Website und misst die Aktivitäten von Nutzern.
  4. Offline-Aktivität: Hier kannst du Online-Maßnahmen mit den Offline-Aktivitäten deiner Kunden verbinden. Ein klassisches Beispiel sind Store-Besuche.

Facebook Quellen

Die Facebook Quellen beschreiben alle Daten, die Facebook innerhalb seines eigenen Netzwerkes sammelt. Zum Beispiel können alle Personen erfasst werden, die auf deine Werbeanzeige reagiert haben.

  1. Video: Hast du ein Video veröffentlicht oder in deinem Werbekonto hochgeladen, dann kannst du dieses wählen und angeben, ob zwischen 25%-95% des Videos von der Zielgruppe gesehen wurde oder ob sie es zwischen 3-15 Sekunden lang angesehen haben.
  2. Instagram Business Profil: Wie bei Facebook kannst du auch nur für dein Instagram Konto bestimmte Interaktionen auswählen, die deine Zielgruppe ausgeführt haben muss.
  3. Lead-Formular: Lead Formulare werden über den Seitenmanager deiner Seite erstellt. Damit können sich User zu einem Newsletter oder Ähnlichem von dir anmelden. Auch diese Aktionen können als Bedingung für eine Zielgruppe gesetzt werden. Entweder wählst du Personen aus, die ein bestimmtes Formular geöffnet, aber nicht abgeschickt haben, oder die Personen, die ein Formular geöffnet und gesendet haben. Die Lead Formulare werden nur innerhalb von Facebook ausgespielt.
  4. Veranstaltungen: Du kannst Personen auswählen, die eine bestimmte Interaktion innerhalb der letzten 365 Tage mit einer von dir erstellten Veranstaltung ausgeübt haben.
  5. Instant Experience: Instant Experience ist eine Vollbild-Darstellung, die sich öffnet, wenn jemand auf einem Mobilgerät eure Anzeige angetippt hat. Sie ist quasi eine Mini-Website bevor man auf die eigentliche Website gelangt, die dafür aber super schnell lädt. Die Zielgruppen aus Instant Experience funktionieren wie auch die Lead Formulare.
  6. Facebook Seite: Zum Schluss kannst du noch Personen auswählen, die in bestimmter Weise mit deiner Seite oder deinen Werbeanzeigen interagiert haben.

Lookalike Audience

Hast du eine Zielgruppe, die sehr gut funktioniert, bei der aber langsam eine Sättigung eintritt, dann kannst du eine Lookalike von dieser erstellen. Sättigung bedeutet, dass du alle Menschen innerhalb dieser Zielgruppe erreicht hast und das gegebenenfalls auch schon mehrfach. Lookalike Zielgruppen können nur aufgrund von Custom Audiences erstellt werden.

Gespeicherte Zielgruppen

Die gespeicherten Zielgruppen erlauben es dir, die erstellten Audiences zu kombinieren und in Verbindung mit bestimmten Eigenschaften von Personen zu setzen.

Zuerst kannst du deine Zielgruppe benennen und danach deine bereits erstellten Custom Audiences einfügen. Du kannst auswählen, ob du die Personen in den Gruppen einschließen oder ausschließen möchtest. Gerade das Ausschließen bietet sich an, wenn du Personen, die bereits etwas gekauft haben, nicht bespielen möchtest.

Standort

Als nächstes wählst du den Standort aus. Hier kannst du unterscheiden zwischen Personen, die an einem bestimmten Ort leben oder kürzlich gelebt haben, oder Personen, die diesen Ort kürzlich besucht haben oder gerade besuchen.

Demografie

Danach kannst du das Alter eingrenzen. Facebook beginnt mit einem Targeting ab 13 Jahren und endet bei 65+. Außerdem könnt ihr noch das Geschlecht bestimmen. Es wird zwischen Männern und Frauen unterschieden.

Detailliertes Targeting

Innerhalb dieser Einstellungen könnt ihr weitere demografische Angaben einstellen, sowie Interessen und Verhalten.

Demografische Angaben

Du kannst Personen nach ihrer Ausbildung im Sinne des Ausbildungsgrads, der Studienrichtung, der Schulen oder Abschlussjahre auswählen. Interessant sind noch die Lebensereignisse, wie Verlobung, Hochzeit oder auch Geburtstag und Umzüge. Es ist ebenfalls möglich die Eltern von Kindern in verschiedenen Altersstufen auszuwählen.

Außerdem kann natürlich der angegeben Beziehungsstatus ausgewählt werden. Dabei gibt es nicht nur „Single“ und „Vergeben“, sondern auch „Getrennt“, „Verwitwet“, „Eingetragene Lebenspartnerschaft“ und viele weitere.

Interessen

Einer der großen Vorteile von Facebook Zielgruppen ist die Auswahl bestimmter Zielgruppen nach ihren Interessen. Dabei gibt es fast unbegrenzte Möglichkeiten, angefangen mit verschiedenen Branchen wie „Design“, „Bankwesen“ oder „Werbung“, über Einkaufen und Mode und Essen und Trinken bis zu präferierten Technologien und Unterhaltung. Bei jeder übergeordneten Kategorie kann man noch granularer werden und je nach Größe des allgemeinen Interesses, einzelne Unternehmen oder spezielle Produkte auswählen.

Verhalten

In diesem Bereich kannst du Personen basierend auf ihrem Kaufverhalten oder ihren Kaufabsichten erreichen.  Außerdem kannst du Personen ansprechen, die bestimmte Technologien nutzen oder bestimmten Aktivitäten durchgeführt haben.

Verbindung

Zuletzt kannst du noch entscheiden, ob deine Zielgruppe einen Bezug zu deiner Seite haben soll. Die Funktion: „Personen ausschließen, denen deine Seite gefällt“ kann ganz nützlich sein, damit nur neue Nutzer erreicht werden. Auch hier sind individuelle Kombinationen möglich.

Mein Fazit zu den Facebook Zielgruppen

Facebook deckt mit seinen drei verschiedenen Zielgruppen-Typen alle wichtigen Funktionen ab, um potenzielle Neukunden zu gewinnen. Schau dir die Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten an und setze dich mit dem Thema des Targetings auseinander. Dies ist eine mächtige Funktion, die dir hilft, deine Zielgruppe zu erreichen.

Benötigst du Hilfe bei der Erstellung oder weitere Infos, wie du die Einstellungen vornehmen musst, dann schreib mir gerne eine E-Mail an hallo@online-marketing-aalen.de. Ich helfe dir gerne bei der Erstellung und Definition deiner Zielgruppen.

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